| Arsen und Spitzenhäubchen in der Schule.... |
|
Mit viel Arbeitseinsatz, Engagement und Enthusiasmus erarbeiteten sich die Schülerinnen und Scher der Fach-richtungen Gesundheit/Soziales, Technik und Wirtschaft unter der Leitung von Herrn Jeguschke das Stück um Abby und Martha Brewster, zwei alten Damen, die auf sehr ungewöhnliche, vor allem aber ungesetzliche Weise so manchem männlichen Mitmenschen eine "guten Dienst" erweisen - indem sie sie vergiften! Martha, die immer schon gut kochen konnte, ist auch auf diesem Gebiet eine Meisterin. Mit ihrem Cocktail aus einem Teelöffel Arsenik, einem halben Teelöffel Strychnin und ein paar Körnchen Zyankali, gut aufgelöst in einem Viertel Liter Holunderwein wurden bereits 12 Männer erst ins Jenseits befördert (oder waren es doch nur 11? ... die Frage bleibt unbeantwortet) und dann in den Keller. Pardon: In die Schleuse des Panama-Kanals, aber eben der liegt ja im Keller der Brewsters. Zumindest glaubt Teddy, Abbys und Marthas Bruder, seines Zeichens Präsident Roosevelt, das und hat viel damit zu tun, die "Malaria-Opfer" verschwinden zu lassen.Die Selbstverständlichkeit, mit der die beiden Damen ihre Taten vollbringen, treibt ihren Neffen Mortimer fast zur Verzweiflung, doch seine Bemühungen um Schadensbegrenzung verlaufen sehr schnell im Sande. Denn plötzlich erscheint sein verhasster Bruder Jonathan, seit Jahren aus verständlichen Gründen untergetaucht. In seinem Schlepptau: Dr. Einstein (Hermann, nicht Alfred), der ihm sein Gesicht bereits zweimal "erneuert" hat. Letztendlich gerät die Situation fast aus den Fugen als deutlich wird, dass Abby und Martha eines mit ihrem ungeliebten Neffen Jonathan gemeinsam haben. Die Anzahl der Leichen....Der Einsatz und der Spielwitz der Darstellerinnen und Darsteller waren überzeugend. In nur einem halben Jahr erarbeitete die Gruppe mit sehr intensiver Arbeit dieses umfangreiche Stück. Neben der Anstrengung war immer sehr viel Spaß an der gemeinsamen Arbeit zu spüren - auch wenn die Proben am Nachmittag, am Samstag oder am Sonntag stattfanden. An dem Stück wirkten die folgenden Schülerinnen und Schüler mit:
|
Keine Angst - es wird in keiner Schublade bei uns Arsen gelagert; auch ist wohl noch niemand mit einem Spitzhäubchen bei uns erschienen. Aber die bekannte Komödie von Joseph Kesselring wurde in der Schule aufgeführt: