| Der Rückblick nach bestandener Prüfung |
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Von Christina Pisch Meine Ausbildung ist nun seit Kurzem zu Ende und mit dem Willkommenheißen neuer Lehrkräfte in Ausbildung richtet sich mein Blick auf die zurückliegenden Monate und Jahre.
Zu Beginn meiner Ausbildung haben wir in einem der ersten IQSH-Module ein persönliches Heft gestaltet. Inhaltlich haben wir damals ganz persönlich Stellung genommen, was wir aus unserem privaten Umfeld mit in den Schulalltag nehmen, was wir uns für die jeweiligen Ausbildungshalbjahre vornehmen und nach welchem Motto wir arbeiten oder leben. Nun nach dem Referendariat finde ich dieses kleine Heftchen in meinem Schulkalender und schmunzle beim Lesen. Meine jeweiligen Vorhaben pro Semester stimmen nicht ganz überein. Mein Motto aber ist die Zeit über immer dasselbe geblieben: Gehe immer einen Schritt nach dem anderen. Für mich gilt dies nach wie vor. Wenn viele Aufgaben gleichzeitig anstehen, nützt es nichts, alles gleichzeitig anzugehen. Ich habe in meiner Ausbildung gelernt, nicht nur die Unterrichte zu strukturieren, sondern auch meine Arbeitsorganisation. Zu Beginn des ersten Ausbildungshalbjahres war an Struktur nicht zu denken, da habe ich lediglich versucht einen Tag nach dem nächsten zu überstehen und die ständige Flut von Informationen irgendwie zu verarbeiten. Der regelmäßige Austausch in den IQSH-Modulen sowie eine effektive Zusammenarbeit mit meinen Ausbildungslehrkräften, haben mir geholfen, Struktur in den Schulalltag zu bringen, nicht alles mit einmal zu bewältigen, sondern Dinge nacheinander zu erledigen. Während meiner Ausbildung habe ich neben all der Arbeit in der Schule und den Aufgaben des IQSH einen großen Zusammenhalt im LiA-Team erfahren. In einem Teil meiner Ausbildungszeit haben wir uns in die Gestaltung des Schullebens eingebracht. Mit anderen Lehrern in Ausbildung plante und organisierte ich das Projekt „Fotoschaukasten“. Dabei handelte es sich um jeweils einen Schaukasten für jedes Schulgebäude, den wir mit den Fotos aller Kolleginnen und Kollegen der Beruflichen Schule Bad Segeberg sowie deren Namen und Fachbezeichnungen füllten. Grundlage dieser Idee war die Anzahl und Vielfalt des gesamten Kollegiums, die vielen zunehmend schwer fiel, bei all den Namen und Fachabteilungen den Überblick zu behalten. Im Rahmen der schulinternen Netzwerkarbeit haben wir Lehrkräfte in Ausbildung das Projekt entworfen und umgesetzt. Das Referendariat war keine leichte Zeit, sondern mit viel Arbeit, großen Herausforderungen, einigen Mutproben, gelegentlichen Rückschlägen und wenig Privatleben verbunden. Aber mit der Hilfe der Module, meiner Ausbildungslehrkräfte, anderen LiA`s und vieler kollegialer Unterstützung und Gespräche, war es eine lehrreiche Zeit, auf die ich dankbar zurückblicke.Allen derzeitigen und kommenden Referendaren wünsche ich viel Kraft und Durchhaltevermögen, viele motivierte Schüler, Vertrauen in das eigene Tun und Handeln, aber vor allem ganz viel Spaß beim Unterrichten.
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